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Waldwirkung auf Hochwasser- Christoph Hegg

Die Qualität der Waldböden ist entscheidend für die Wiederaufnahme des Wassers, das aus dem Himmel kommt …

Lesen Sie bitte den nachfolgenden Artikel aus aktuellem Anlaß:

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DREI BILDER UND EIN NACHBILD

WIR ZITIEREN DR. HELMER SCHACK-KIRCHNER UND PETER HARTMANN IM ANKÜNDIGUNGS­TEXT DES EXKURSIONSBEITRAGES DER FVA UND DER PROFESSUR FÜR BODENÖKOLOGIE DER UNI FREIBURG ZUR KWF-TAGUNG IN RODING:

“UND NICHT ZULETZT IST DIE ÄSTHETIK EINER RÜCKEGASSE
SICHERLICH EINE REIN SUBJEKTIVE FRAGE“ …
IST SIE DAS?

DREI BILDER  ZUM TECHNIKEINSATZ BEI DER HOLZENTNAHME IN WÜSTENROT

da ist etwas was ich sehe, was ich empfinde, was ich kommuniziere

 

Erstes Bild: Lucio Fontana`s Concetto Spanziale (Raumkonzept) Zweites Bild: „Gasse“ im Wald bei Wüstenrot Drittes Bild: Aus der Schülerzeitung der Leonhard-Wagner-Schule Schwabmünchen

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NACHBILD

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Wie viel Boden steht jedem Erdbewohner zu?

Kaum jemand in Mitteleuropa macht sich Gedanken, wieviel Ackerland jedem Menschen auf der Erde zur Verfügung steht, schon gar nicht wie groß die Fläche ist, die er selbst im Inland und vor allem im Ausland für Nahrung, Kleidung, Sprit etc. gebraucht. Dabei werden bei steigender Weltbevölkerung Böden in großem Umfang geschädigt oder gehen verloren. Der Schutz von Böden ist daher ein politisches Gebot, das international jedoch nicht ausreichend beachtet wird. Es gibt aber viele Möglichkeiten, persönlich etwas für den Boden und seinen Schutz zu tun.
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Warum der Name „Waldkritik“ ?

Der Begriff „Kritik“ ist in unseren „Macherzeiten“ etwas in Verruf geraten, obwohl er besonders seit der Aufklärung im 18. Jh. eine wunderbare Methode bezeichnet, eine Situation möglichst realistisch, nach den Kriterien der Vernunft, zu beurteilen. Die Methode der Kritik ist deshalb so erfolgreich, weil sie bei der Beurteilung eines Sachverhalts auch das jeweilige Vorverständnis mitbedenkt, also die Bedingungen, unter denen mein Beurteilen stattfindet.

Die Kritik eines Försters zum Beispiel, die er am Zustand und den Bedingungen unter denen der Wald wächst, äußert, muß zwangsläufig eine ganz andere sein, als bei einer Familie, die es einfach wertfrei liebt, am Wochenende im Wald wandern zu gehen und auch ein ökoradikaler Naturschützer wird eine ganz andere Kritik üben, als die beiden erstgenannten Gruppen.

Wir würden uns freuen, wenn alle Interessengruppen, die Fachleute UND die absoluten Laien (die einfach nur waldbegeistert sind) sich an diesem runden Tisch miteinander austauschen würden.

Der Wald bedeutet für mich immer Schönheit und Mahnung zugleich und Kritik ist für mich bewahrend und verändernd zugleich. Kritik ist meiner Meinung nach auch dann berechtigt, wenn Sie gleichzeitig und zunächst KEINE ALTERNATIVEN Lösungen anbieten kann.

Ohne Kritik kann man die Probleme nicht sehen, bzw. adäquat beurteilen und oft kann man das Problem der einen Interessengruppe nicht mit dem Problem einer anderen Interessengruppe einfach verrechnen, beide Themen stehen nebeneinander und es geht darum, gemeinsame Lösungen zu suchen, ohne die Probleme des jeweilig anderen als nicht existent wegzuerklären!

Der Name „Waldkritik“ bedeutet letztlich die „Kunst der Waldbeurteilung“! Diese Kunst ist sehr komplex und bedarf vieler Meinungen auf die man auch dann Rücksicht nehmen sollte, wenn es innerlich schwerfällt oder wenn man die Person, Partei, Institution etc. partout nicht ausstehen kann oder an deren Geisteshaltung, Einstellung und Aussagen heftig Anstoß nimmt.

Mehr möchte ich an dieser Stelle gar nicht sagen, ich wünsche allen einen regen und konstruktiven Austausch von Meinungen an diesem runden Tisch.

Möge es dem Wald helfen, denn wenn es ihm hilft, hilft es auch uns anderen fühlenden Lebewesen!