Schlagwort-Archiv: Bodenschutzkonzept Schönbuch

DREI BILDER UND EIN NACHBILD

WIR ZITIEREN DR. HELMER SCHACK-KIRCHNER UND PETER HARTMANN IM ANKÜNDIGUNGS­TEXT DES EXKURSIONSBEITRAGES DER FVA UND DER PROFESSUR FÜR BODENÖKOLOGIE DER UNI FREIBURG ZUR KWF-TAGUNG IN RODING:

“UND NICHT ZULETZT IST DIE ÄSTHETIK EINER RÜCKEGASSE
SICHERLICH EINE REIN SUBJEKTIVE FRAGE“ …
IST SIE DAS?

DREI BILDER  ZUM TECHNIKEINSATZ BEI DER HOLZENTNAHME IN WÜSTENROT

da ist etwas was ich sehe, was ich empfinde, was ich kommuniziere

 

Erstes Bild: Lucio Fontana`s Concetto Spanziale (Raumkonzept) Zweites Bild: „Gasse“ im Wald bei Wüstenrot Drittes Bild: Aus der Schülerzeitung der Leonhard-Wagner-Schule Schwabmünchen

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NACHBILD

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DIE INITIATIVE HAT SICH AN DIE ABGEORDNETEN DES LANDTAGS VON BADEN-WÜRTTEMBERG GEWANDT.

DIE INITIATIVE HAT SICH AN DIE ABGEORDNETEN DES LANDTAGS VON BADEN-WÜRTTEMBERG GEWANDT. weiterlesen

BODENZERSTÖRUNG IN GESCHÜTZTEM WALDBIOTOP BEI AMMERBUCH

Der unreflektierte Einsatz  von Holzerntemaschinen macht auch in Waldbiotopen, hier, Schönbuch / Nebenbäche zum Arenbach, nicht Halt. „Ökologische Kleinode des Waldes stehen unter nachhaltigem Schutz und die Pflege dieser sensiblen Waldbereiche sind über die ordnungsgemäße forstliche Bewirtschaftung gewährleistet“, ist auf der Webseite von Forst BW zu lesen!

Was, wenn die Böden der sensiblen Waldbereiche durch Befahrung zerstört werden?

Hierzu die Korrespondenz mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Tübingen:

Hierzu zwei Antworten der Fachabteilung:  In den an das Gewässer angrenzenden Waldbeständen wurde im vergangenen Winter Holz genutzt, der Bach bzw. das Biotop waren dadurch nicht direkt berührt (!) … (dass) auf das Gesamtbiotop gesehen – nicht von einer erheblichen Beeinträchtigung ausgegangen werden kann.

Die Befahrung der Quellflur, des Baches und des Uferbereichs mit der Folge von Bodenbruch, bleibt unerwähnt.

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Neuer Artikel im Gäuboten

GäuboteLiebe Freunde unserer Initiative,

mittlerweile ist wieder ein Artikel zu unserem Anliegen in der Tageszeitung „Gäubote“ Herrenberg erschienen, diesen dürfen wir aus Urheberrechtsgründen allerdings erst in 30 Tagen veröffentlichen, deshalb kann man den Artikel bis dahin nur beim Gäuboten selbst einsehen.

Es gibt allerdings vom Gäuboten selbst eine druckbare Version im Netz, die Sie HIER erreichen können.

Offener Brief

Da wir inzwischen feststellen mußten, wie wenig man von offizieller Seite bereit ist, sich mit dem Schutz der Böden im Schönbuch und mit unserem Konzept auseinanderzusetzen, haben wir uns entschlossen, in einem offenen Brief an alle Tageszeitungen, die bisher über unser Bodenschutzkonzept berichtet haben, unsere Gründe zum Fernbleiben bei mehreren geplanten  Veranstaltungen darzulegen.

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Korrespondenz mit Herrn Dr. Ißleib

abläßlich des nachfolgenden Leserbriefs:

Leserbrief zum Artikel: Herausforderung für Förster und Forstunternehmen, Holzzentralblatt erschienen am 2. April 2015

Im Artikel ist er um 2600 ha kleiner geraten, der Schönbuch, um den es hier geht. Auffallend ist, dass er nicht als Organismus angesprochen wird. Es genügt das strapazierte Prädikat, „Wald des Jahres“, zu zitieren. „Es habe sich viel getan“… das stimmt, bezieht man sich auf den Kreislauf des Lebens, der von den Akteuren unabhängig, um ein weiteres Jahr fortgeschritten ist.

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2015 ist das Jahr des Bodens

Liebe Freunde der Initiative Waldkritik,

anläßlich des Jahres des Bodens haben wir uns entschlossen, in loser Folge immer wieder besonders ‚gelungene Beispiele‘ der Bodenzerstörung hier zu veröffentlichen.Waldboden_Schönbuch_14I15_001

Wenn man besonders zynisch sein wollte, was wir natürlich nicht sind, könnte man bei dem obigen Bild auch auf die Idee kommen, daß hier fleißige Hände samt ihrer Maschinen am Werk waren, um möglichst viele neue Feuchtbiotope für die berühmte Gelbbauchunke und ihre Kollegen einzurichten.

Die Fahrspuren halten das Wasser wunderbar, wie man auf dem Bild unschwer erkennen kann, denn der Waldboden wird nach unten hin perfekt verdichtet, sodaß in den nächsten 10 bis 20 Jahren sicher nichts passieren wird, in dem Sinne, daß der Boden wieder seine ursprünglich Lebenskraft zurückgewinnt.

Bei Forstwirtschaft und Waldernte haben wir ein fantastisches Beispiel, wie bei uns ökonomisch ertragreiches Wirtschaften funktioniert, die einen machen die Profite und die anderen zahlen die Zeche, wir holen uns aus dem Wald, was wir für unsere Wirtschaft brauchen und wir geben dem Wald seine eigene Zerstörung zurück. Denn müßten wir nach dem Grundsatz vorgehen, daß niemand sehen kann, daß wir im Wald geerntet haben, müßten wir also die Schäden, die wir anrichten, wieder perfekt reparieren, dann würde das Holz endlich den Preis bekommen, den es wirklich hat und nicht den, der der sogenannte freie Markt generiert.

Wir müssen uns doch alle selbst immer wieder fragen, sollen wir wirklich unsere Lebensgrundlagen zerstören, zu denen nunmal ein intakter Wald auf einem intakten Waldboden gehört, nur um z.B. an billiges Brennholz für unsere neumodischen Palettöfen zu gelangen.

Man muß zugeben, daß ist polemisch argumentiert, aber ist es nicht auch polemisch und lebensverachtend, wenn wir durch unseren Maschineneinsatz in Wahrheit Waldböden zerstören und dann noch gleichzeitig die Feuchtbiotope, sozusagen als moderne Industrieruinen, dann wieder als schützenswert erachten, um ein paar Jahre später 10 Meter weiter wieder neue Bodenzerstörung betreiben …

Fortsetzung folgt!