BODENSCHÄDEN IN BADEN-WÜRTTEMBERG im TV

ZUSCHAUER BERICHTEN AUF DER FACE-BOOK SEITE DER SENDUNG ZUR SACHE BADEN-WÜRTTEMBERG

Die Ortsangaben sind Kommentaren der Zuschauer als spontane Reaktionen auf die Sendung entnommen. Sie sind also weder systematisch, noch nach einem gezielt vorgegebenem Muster angelegt.

In den Kommentaren lässt sich der ausdrückliche Wunsch der Menschen zu einer Inventur  und Bewertung der Schä­den ablesen! 

DESHALB FORDERN WIR FORST BW AUF, EIN UMFASSENDE ERHEBUNG UND VERÖFFENTLICHUNG DER  VORLIEGENDEN BODENSCHÄDEN VORZUNEHMEN!

Waldzerstörung

  1. Das veröffentlichte Bild ist leider nur ein winziger Bruchteil, ich habe heute auf meiner Laufrunde im vorderen Odenwald nahe Heidelberg endlos viele solcher Flurschäden gesehen. Die gingen bis zum Horizont, unreparabel… Was soll da bitte nachhaltig sein?? Und sag mir einer das wäre nur für den heimischen Markt. Da wollen wir uns doch nicht in die Tasche lügen.
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  2. Im Nordschwarzwald rund um Gernsbach ist es nicht anders: größere Areale werden durch die Ernte praktisch umgepflügt – die besondere Stimmung des Waldes ist an dieser Stelle für Jahre kaputt. Peter Wohlleben beschreibt in seinem Buch „Das geheime Leben der Bäume“, wie vielschichtig der Wald ist. Das Bundeswaldgesetz betont außerdem, dass der Wald neben der wirtschaftlichen Nutzung immer auch besonderen Schutzes bedarf. Die Kluft zwischen Forstwirt (oder seinen Leiharbeitern) und Idealisten ist unüberbrückbar, wie im Streit um den Nationalpark im Schwarzwald sichtbar wurde. Es ist sicher richtig, dass die Forstwirte mit Jahrhunderten Erfahrung den Wald bewahrt haben, aber die Verhältnisse haben sich dramatisch geändert: Der Wald wird vom Gewinnstreben ausgepresst wie der industrielle Mittelstand von einer US-Holding. Das sollten die Forstwirte auch sehen, sonst haben sie bald keinen Arbeitsplatz mehr im „maschinenerntbaren Wirtschaftswald“.
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  3. Ich wohne seit gut 2 Wochen am Fuße der Löwensteiner Berge und meine Erkundungstouren waren bisher sehr deprimierend. Überall im Wald sieht man diese Schneisen der Zerstörung. Tiefe mit Wasser und Matsch befüllte Furchen, tonnenweise Geäst, welches kreuz und quer über den „Wegen“ liegt. Und es gibt auch mindestens einen Fall in dem ein ehemaliger Wanderweg/Trail durch Forstarbeiten platt gemacht wurde.Leider hatte ich bisher keine Kamera dabei, aber auf meiner nächsten Tour werde ich ein paar Bilder machen.
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  4. Hallo. Ich komme aus Gechingen. Bei meiner MTB Ausfahrt am letzten Sonntag habe ich auch beinahe mehrere Kilometer (an verschiedenen Stellen) zerstörten Waldboden beobachten müssen. Mit Bilder kann ich so kurzfristig leider nicht mehr dienen. Wenn gewünscht kann ich diese als Nachweis gerne nachreichen. Was mir dabei leider auch auffiel ist, dass die Forstwirtschaft offensichtlich nicht einmal versucht sie Schäden gering zu halten. Wenn man bei einem derart aufgeweichten Boden wie es derzeit der Fall ist mit schwerem Gerät durch den Wald pflügt sind große Schäden am Waldboden vorprogrammiert…
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  5. Lörrach dasselbe, jedes Jahr noch mehr Verwüstung. Wo finden eigentlich die Wildtiere noch Deckung? Die Wege werden erst mit riesigen Holz-Lastwagen (!) und Maschinen kaputt gefahren, dann grob geschottert. Weder zu Fuss, mit Kinderwagen, Pferd oder Fahrrad macht das Spaß!!!! Am Wegrand prägen hunderte Setzlinge in Plastik und riesige „Scheiterhaufen“ das neue Landschaftsbild – traumhaft „frown“-Emotion Und das mit grüner Landesregierung…
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  6. Ja auf der Alb kann man das auch sehen.
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  7. Ja, die gibt’s hier zu genüge…
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  8. Leider seit Jahren ein „normales“ Bild in unseren Waldgebieten am östlichen Bodensee!
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  9. Im Hardtwald auch! Riesen Furchen breite Wege! Einfach Raubbau an der Natur
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  10. Rund um Oberkochen im Ostalbkreis wurden in den letzten zehn Jahren systematisch alle Buchenwälder in Hanglagen komplett gerodet. Trotz FFH Gebiet. Fotobeweise vorhanden. Zudem wurden einige neue Trassen in den Hängen gebaut und eingeschottert.Ist in Konstanz und Umgebung ähnlich…!
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  11. Rund um Stuttgart sieht es leider oft so aus.
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  12. So sieht es auch im Südschwarzwald aus
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  13. Ehrenstetten das gleiche. Grauselig.
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  14. Im Eschwald sieht es au so aus
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  15. https://www.facebook.com/groups/490311801169026/permalink/513330998867106/?hc_location=ufi
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  16. https://www.facebook.com/groups/246836135455526/?hc_location=ufi
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  17. https://www.facebook.com/groups/490311801169026/permalink/515615458638660/?hc_location=ufi
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UND… NACHFOLGENDER BEITRAG WEIST AUF EINE DRINGLICHE ERWEITERUNG DES KRITIK­FELDES AN FORST BW

Man sollte nicht nur über die unschönen Schneisen berichten, sondern auch über das exzessive Ausholzen des Waldes. Oft bleiben äußere „Kulissen“ stehen, betritt man die Wäldchen, stehen nur noch wenige Bäume, die meisten sind bereits markiert. Mein Verdacht: „Greenpeace rechnet vor, dass Bayern im vergangenen Jahr rund 75.000 Tonnen Holz direkt nach China exportiert habe. Nur 36 Prozent des in Bayern insgesamt eingeschlagenen Laubholzes sei im Bundesland verblieben.“

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/wald-in-bayern-luftbilder-von-greenpeace-zeigen-zerstoerung-a-829749.html

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